Das 7-geschossige Mehrfamilienhaus mit Gewerbeeinheit wurde auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Hinterlandmauer und Postenweg auf einem 645 m2 großen Grundstück als kompakter, fast quadratischen Baukörper errichtet.
Das Objekt wurde Ende 2021 fertig gestellt.
In Abstimmung mit der Gedenkstätte Berliner Mauer wurde auf dem Grundstück das erhaltene, Wachturmfundament nachgezeichnet.
Der Neubau ist als Stahlbetonbau in monolithischer Bauweise errichtet und wurde soweit möglich, betonsichtig ausgeführt und mit einer vorgehängten Sichtbeton-Fertigteil-Fassade und eingebauten Fertigteilbalkonen auf der Straßen- und Hofseite errichtet.
Bis ist zum 4. Geschoss ist die gemeinsame Giebelwand zum Nachbargebäude, welche Teil der Hinterlandmauer war, im Treppenhaus als Mauerwerkswand und z.T. mit dem originalen Außenputz sichtbar und wurde soweit möglich repariert und erhalten.
Die Giebelfassade zum angrenzenden „Postenweg“ wird in allen Geschossen durch ein Erkerfenster, welches als mit Holz verkleidetes Sitzfenster fungiert, durchbrochen.
Vor den bodentiefen Fensterelementen sind an der Fassade raumhohe individuell loch-perforierte Absturzsicherungs- und Sonnenschutzelemente, die gleichzeitig als Sichtschutz dienen, vorgehängt.
Die Wohnungen in den Obergeschossen haben alle straßen- und hofseitige Balkone und durchgesteckte Grundrisse, die durch eine mittige funktionale Zone in einen privateren und kommunikativen Bereich getrennt werden.
Um möglichst freie Grundrisse zu ermöglichen spannen die Decken von Fassade zu Fassade und nur Aufzugsschacht und Erschließungskern dienen der Aussteifung.
Fotos – Nikolaus Brade
Das 7-geschossige Mehrfamilienhaus mit Gewerbeeinheit wurde auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Hinterlandmauer und Postenweg auf einem 645 m2 großen Grundstück als kompakter, fast quadratischen Baukörper errichtet.
Das Objekt wurde Ende 2021 fertig gestellt.
In Abstimmung mit der Gedenkstätte Berliner Mauer wurde auf dem Grundstück das erhaltene, Wachturmfundament nachgezeichnet.
Der Neubau ist als Stahlbetonbau in monolithischer Bauweise errichtet und wurde soweit möglich, betonsichtig ausgeführt und mit einer vorgehängten Sichtbeton-Fertigteil-Fassade und eingebauten Fertigteilbalkonen auf der Straßen- und Hofseite errichtet.
Bis ist zum 4. Geschoss ist die gemeinsame Giebelwand zum Nachbargebäude, welche Teil der Hinterlandmauer war, im Treppenhaus als Mauerwerkswand und z.T. mit dem originalen Außenputz sichtbar und wurde soweit möglich repariert und erhalten.
Die Giebelfassade zum angrenzenden „Postenweg“ wird in allen Geschossen durch ein Erkerfenster, welches als mit Holz verkleidetes Sitzfenster fungiert, durchbrochen.
Vor den bodentiefen Fensterelementen sind an der Fassade raumhohe individuell loch-perforierte Absturzsicherungs- und Sonnenschutzelemente, die gleichzeitig als Sichtschutz dienen, vorgehängt.
Die Wohnungen in den Obergeschossen haben alle straßen- und hofseitige Balkone und durchgesteckte Grundrisse, die durch eine mittige funktionale Zone in einen privateren und kommunikativen Bereich getrennt werden.
Um möglichst freie Grundrisse zu ermöglichen spannen die Decken von Fassade zu Fassade und nur Aufzugsschacht und Erschließungskern dienen der Aussteifung.